Hinteres Schutzblech und Gepäckträger

Weiter gehts mit dem hinteren Schutzblech. Das Schutzblech wurde mitsamt dem Gepäckträger demontiert, da die Schrauben welche das Schutzblech am Gepäckträger halten alle festgerostet waren. Die mussten aber auf, da die Halterungen mit der Zeit verbogen waren und der Kotflügel an den Halterungen hin und her rutschte. Leider musste ich die meisten Schrauben zerstören, da sie beim besten Willen nicht mehr auf gingen. Ich habe mir wieder Rundkopfschrauben nach DIN 86 besorgt, mit denen der Koflügel nach der Reinigung und Konservierung wieder mit dem Gepäckträger verschraubt wurde.

Wie beim vorderen Kotflügel wurde der hintere erst gründlich vom Dreck befreit, auch dieser war auf der Innenseite mit roter Farbe versehen. Im Bereich der Halterungen war der Kotflügel stark verrostet, hier wurde mit Rostumwandler gearbeitet damit es hier nicht weiter rostet. Ebenso habe ich die Ränder mit Oberflächenrost mit Rostumwandler behandelt und nach dem Trocknen den Kotflügel mit einem mit Leinölfirnis getränkten Lappen behandelt und anschließend den überschüssigen Firnis wieder abgewischt damit der Kotflügel nicht glänzt wie eine Speckschwarte. Ebenso wurde das originale hintere Kennzeichen mitsamt dem Häckel-Halter und dem Rücklicht konserviert. Zum Abschluss wurde der Kotflügel von innen mit Elaskon Aero 46 eingewachst.

kotfluegel_hinten_innen kotfluegel_hinten_aussen

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Vorderradgabel und Schutzblech

Da die Gabel eh schon zerlegt war wurde auch gleich das Schutzblech aufbereitet. Hierzu wurde es gründlich mit warmem Wasser und Spüli gereinigt. Das Innere des Schutzbleches ist mit roter Farbe behandelt, vermutlich hat das mal jemand aufgetragen um die Innenseite vor Korrosion zu schützen.

Da der Lack auf der Oberseite noch weitgehend original erhalten ist aber teilweise über winzige Rostpickelchen verfügt, habe ich mal eine neue Art und Weise des Konservierens ausprobiert. Der Rostumwandler kam nicht un Frage, da ich nicht das gesamte Schutzblech damit einpinseln wollte. Stattdessen habe ich nur die offenen Roststellen den Rändern damit behandelt. Anschließend habe ich den Rest mit Leinölfirnis eingerieben, indem ich einen weichen Lappen benetzt habe und über die lackierte Flächen gefahren bin. Nachdem der Firnis ca. 1 Stunde schön in die Rostpickel eingezogen ist, habe ich den überschüssigen Leinölfirnis wieder mit einem trockenen Tuch entfernt. Dadurch glänzte die Fläche nicht wie eine Speckschwarte sondern fügt sich nun schön ins Gesamtbild ein.

Nachdem die Vorderradgabel wieder zusammen gabaut war, kam sie mit frisch gefetteten Bolzen und Lenkkopflager wieder in den Rahmen.